Nach dem Internationalen Tag der Mediation...

... ist vor dem Aufbruch zu neuen Ufern, denn Mediation kann mehr!

Durch die
Vertrauensräume am 18.06.2021 die bundesweit zum Internationalen Tag der Mediation von vielen Mediator:innen angeboten wurden, konnten wir die Kraft der Mediation deutlich werden lassen.

Und diese Energie wollen wir nutzen, um auch in Zukunft solche
Vertrauensräume anzubieten.

Auch ich biete einen Vertrauensraum zu gesellschaftlich relevanten Themen an. Der Diskurs zwischen den Verschiedenen Meinungen kann so wieder belebt und die Debattenkultur verbessert werden.

Die
"Mediative Moderation" sorgt dafür, dass jede/r gehört wird und Meinungen ausgetauscht und nicht schreiend verbreitet werden
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müssen. Dazu gehören neben den Mediator:innen, die das machen, auch die Gesprächsteilnehmer:innen, die das mitmachen.
Mediative Moderation bedeutet nämlich auch, dass jede/r Teilnehmer:in zunächst zuhört, sich vergewissert, dass sie den Anderen verstanden hat und dann die eigene Meinung zu Gehör gibt.

Denn: Zuhören, heißt nicht zustimmen!
Dies wird im Meinungsstreit häufig vergessen und dieses zuhören, kann in einem Vertrauensraum wieder erlernt werden. Eine gute Kommunikation besteht zu allererst aus zuhören und verstehen und dann erst reden.

Denn: Verstehen heißt auch noch nicht zustimmen!
Verstehen heißt in erster Linie, dass die eigenen Bilder im Kopf, die beim zuhören entstehen, hinterfragt werden müssen. Passen die Bilder, die ich mir von dem Gehörten mache zu dem, was der Gesprächsteilnehmer mir mitteilen wollte?
Es kann nämlich gut sein, dass das was ich gehört habe, nicht ganz dem entspricht, was mir der andere mitteilen wollte.

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Ein guter Meinungsaustausch lebt genau davon: zuhören, verstehen und erst dannn
darauf eingehen.

Wenn es gelingt, auch nur im kleinen Kreis in einem Vertrauensraum wieder zu erlernen, wie diskutieren geht und was ein Meinungsaustausch, statt eines Meinungsstreites, ist, dann haben wir Mediator:innen schon viel dazu beigetragen, die Debattenkultur wieder zu verbessern.

Ich lade dich ein, komm zu meinem nächsten Vertrauensraum dazu!
Ich biete diesen
online via edudip an.

Bei Fragen dazu einfach eine
eMail schreiben!



Internationaler Tag der Mediation - 18.06.2021

Auch in diesem Jahr gibt es rund um den 18.06.2021 - Internationaler Tag der Mediation, Veranstaltungen, die die Mediation und die Kraft, die von ihr ausgehen kann bekannter machen sollen.

In Berlin werden von vielen Mediator:innen, u a auch von mir. sogenannte
Vertrauensräume angeboten.

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Was ist ein Vertrauensraum?

Das bedeutet, dass du einen Raum bekommst, um das zu äußern, was dir aktuelle auf den Nägeln brennt. Und, dass du sicher sein kannst, dass dir zugehört wird, dass du nicht unterbrochen wirst, dass du nicht angefeindet wirst und dass mit dir vertraulich, wertschätzend und respektvoll umgegangen wird.
Das erwarten wir natürlich auch von dir, dass du bereit bist, anderen zuzuhören, sie nicht zu unterbrechen, sie respektvoll und wertschätzend zu behandeln.
Das Video zeigt das ganz gut.


Wir Mediator:innen sorgen dafür, dass alle, die im Vertrauensraum zusammenkommen ihren Raum, für ihr Anliegen bekommen und dass alle Anwesenden das respektieren.
D. h. wir moderieren den Vertrauensraum meditativ, das bedeutet, dass wir Methoden der Mediation anwenden, damit sich alle wohlfühlen und gestärkt aus dem Gespräch heraus gehen.

Ist das was für dich?

Dann schau
hier nach, welche Vertrauensräume in Berlin, Brandenburg und im ganzen Bundesgebiet angeboten werden.

Wenn du der Meinung bist, "Man darf ja nix mehr sagen..." und wenn dich Hinweise auf rassistische oder diskriminierende Sprache ärgern, dann bist du bei mir und meiner Kollegin, Kerstin Lucka, richtig.

Wir bieten nämlich einen Vertrauensraum, zu genau dem Thema an.
Der Vertrauensraum wird im Rahmen des Vereins MediationsZentrum Berlin. e. V. (in dem ich Mitglied bin) angeboten.

Du kannst dich hier direkt anmelden.

Also. wenn du der Meinung bist, "Man kann ja nix mehr sagen...", dann komm in unseren Vertrauensraum und teile uns und anderen deine Meinung mit.

Wir freuen uns auf dich!

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Nun können Sie Termine direkt...

...online buchen!

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Ab sofort können Sie hier bei hartmanncoaching Termine für Coaching | Mediation | Supervision direkt buchen!

Gehen Sie dazu einfach auf
diese Seite und schon können Sie Ihren Wunschtermin direkt buchen!

Beachten Sie bitte, dass alle Termine bis auf weiteres online durchgeführt werden.

Eine Hotline für alle Fälle...

... hat der Bundesverband Mediation e. V.* eingerichtet.

Unter der Nummer:
0800 247 36 76 könnt ihr von Mo - So von 8:00 - 20:00 h anrufen.

  • Die Hotline wird von zertifizieren Mediator:innen betreut, die euch zur Verfügung stehen, um bestehende oder sich anbahnende Konflikte mit euch zu besprechen.

  • Im Laufe des Beratungsgesprächs werden euch ggf. auch Hinweise gegeben, wie ihr eine Mediation beginnen könnt und wo ihr eine/ geeigneten Mediator:in findet.

Bitte macht die Telefonnummer der Hotline auch in eurem Bekannten- und Freundeskreis sowie in eurer Familie bekannt.

Manchmal ist es einfacher mit jemandem Fremden zu reden!


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Achtung! Die Hotline ist KEINE Notrufnummer!

*Der Bundesverband Mediation e. v. ist der mitgliederstärkste Verband von Mediator:innen in der EU!





Weshalb scheuen wir uns, Konflikte wahrzunehmen?

Konflikte gibt es überall wo Menschen zusammen arbeiten, leben, Sport treiben oder sonst was zusammen machen.

Ein Zusammenleben von Menschen ohne Konflikte, ist nicht denkbar.

Es ist also nicht die Frage, "Wie können wir Konflikte vermeiden?", die Frage muss lauten:

"Wie gehen wir mit Konflikten um?"

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Und da sind wir auch schon fast beim Kern dieses Blogposts.
Darüber will ich schreiben, ich will darstellen, was Konflikte sind, dass sie nicht vermeidbar sind und dass es Wege gibt Konflikte als Bereicherung statt Belästigung zu erfahren. Denn häufig fühlen wir uns durch einen Konflikt belästigt.
Ein Konflikt stört unsere Ruhe, er regt uns auf, er macht uns ärgerlich und wütend, er stört unser Bedürfnis nach Harmonie und Ausgeglichenheit, er macht uns hilflos, er lähmt uns, er frisst unsere Energie, er raubt uns die Freude, er lässt uns nicht schlafen, er laugt uns aus...

So werden Konflikte häufig erlebt und deshalb mögen wir Konflikte nicht, aber sie kreuzen ständig unseren Weg, sind nicht immer klar erkennbar, sie lauern uns auf, sie stehen uns plötzlich im Weg, sie trennen uns von einem oder mehreren Menschen und dann beginnt der Kreislaus (s. o.) wieder von vorn...

Dass Konflikte unsere Kreativität fördern könnten, dass sie uns ein Stück Lebensweisheit bringen könnten, dass sie unser Selbstbewusstsein steigern könnten, dass sie unser Menschenbild positiv beeinflussen könnten, dass sie ..

...auf diese Idee kommen wir selten oder gar nicht.

Konflikt du bist lästig, verp... dich! Und der oder die Menschen, d für den Konflikt verantwortlich sind sollen sich gleich mit ihm verp..... .Dann hab ich wieder meine Ruhe und kann meinen Alltag leben.

Denn eins ist auch klar bei einem Konflikt, es sind
immer die anderen, die ihn einschleppen, die nichts dagegen tun, die mich ärgern wollen,...

Die Hölle, das sind immer die anderen.
(J.P. Sartre)



Und jetzt wird's erstmal interessant...


Bild: Katharina Wieland Müller_pixelio.de


Online Beratungstermine buchen...

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...geht nun auch bei hartmanncoaching.

Wenn Sie ein kurzes telefonisches Beratungsgespräch wünschen, um nähere Informationen zu erhalten zu:



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Was verbindet Mediation und GFK?

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In der Ausbildung zum Mediator/Mediatorin, wird der GFK ein breiter Raum eingeräumt, manche Ausbildungsinstitute meinen gar, dass die GFK die Grundlage für eine gelingende Mediation schlechthin ist. Dem kann ich insoweit folgen, als ich in der Praxis sehr häufig die Erfahrung gemacht habe, dass ich durch konsequente GFK eine empathische Beziehung zu den Medianten aufbauen konnte und dadurch den Prozess der Mediation voran bringen konnte.
Das geschah natürlich dadurch, dass die Medianten sich „verstanden und aufgehoben“ gefühlt haben.

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TrauerMediation kann helfen...

... ungelöste Konflikte zwischen Verstorbenen und Hinterbliebenen zu klären.
Üblicherweise wird Mediation zwischen anwesenden Konfliktparteien wie Lebenspartner, Eheleute, Familienmitglieder, Freunden oder Geschäftspartnern etc. als wirksame Konfliktlösungsstrategie eingesetzt. Sie kann auch, zwischen einer anwesenden und einer abwe-senden Konfliktpartei zur Konfliktlösung eingesetzt werden.
Diese Form der Mediation ist als
Stellvertretermediation bekannt. Mediator*innen nehmen dabei stellvertretend für die abwesende Konfliktpartei, in bestimmten Phasen der Mediation, an der Mediation als "Stellvertreter" teil.

Diese Form der Mediation kann auch bei der Trauerarbeit unterstützend eingesetzt werden.
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Die TrauerMedition vereinigt die Trauerbegleitung mit der bewussten Aussöhnung mit dem Schmerz und dem Verlust.

Trauerarbeit ist sehr häufig nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Leid und dem Schmerz die die Hinterbliebenen zu ertragen haben.
Vielfach bedeutet der Tod eines Familienmitgliedes oder eines nahen Verwandten oder von befreundeten Menschen auch den
Verlust


der Möglichkeit, einen Streit beizulegen, einen Konflikt zu lösen oder die erfahrenen Verletzungen zu heilen
.

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Die TrauerMediation hat bei der Verarbeitung ungelöster Konflikte mit der verstorbenen Person, eine wichtige Funktion,
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weil sie für die Konfliktlösung ein sehr gutes und bewährtes Verfahren ist, kann sie für offene Konflikte nach dem Tod einer der Konfliktpartien konstruktiv eingesetzt werden.
So ist es möglich, die Interventionsmöglichkeiten der Mediation in die Trauerarbeit einzubeziehen, damit eine Konfliktlösung, eine Streitbeilegung auch dann gelingen kann, wenn die eine Konfliktpartei durch den Tod abwesend ist und nicht mehr persönlich präsent sein kann.
Vielleicht wurde eine direkte Aussöhnung zu Lebzeiten des verstorbenen Menschen "auf die lange Bank" geschoben (Wir müssten mal miteinander reden!) und nun da sie scheinbar nicht mehr möglich ist, wird dies auch als Trauma erlebt. Im familiären Umfeld ist das sehr oft anzutreffen. Die Hinterbliebenen leiden so gleich doppelt und erleben nun nicht nur den Verlust als tiefen Einschnitt sondern auch als "persönliche Schuld", als Versagen im Umgang mit dem Verstorbenen. Das geht einher mit Selbstvorwürfen und Wut, bis hin zu selbstverletzenden oder zerstörerischen Verhaltensweisen.

Daher ist die Aussöhnung mit dem Leid und dem Schmerz auch eine Möglichkeit sich selbst und dem Verstorbenen zu vergeben und zu verzeihen.

Diese Form der Mediation erfordert neben der zusätzlichen Fortbildung zur Stellvertretermediation auch fundierte Erfahrung in der Durchführung dieser Form der Mediation. Dass darüberhinaus umfassende und tief gehende Kenntnisse und Erfahrungen in der Mediation vorhanden sein müssen, versteht sich von selbst.
Wenn Sie für sich oder jemanden aus dem Freundeskreis, der Verwandtschaft oder aus dem Arbeitszusammenhang mehr zur
TrauerMediation erfahren möchten, sprechen Sie mich telefonisch oder per eMail an. Gerne erkläre ich Ihnen, wie eine TrauerMediation abläuft.




Fotos: Alter Matthäus Kirchhof, Berlin, Schöneberg © by hartmanncoaching, Berlin







Meditation und Mediation werden...

...oft verwechselt.
Meditation ist, kurz gesagt, eine von vielen Religionen und in verschiedenen Kulturen geübte spirituelle Praxis.
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D. h. eine Meditation dient der Ruhe und Entspannung. Wobei sowohl der Körper als auch der Geist einbezogen sind.





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Wochenendbeziehung und der Konflikt schwelt...

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...dafür gibt es die Möglichkeit eine OnlineMediation durchzuführen.

Ich biete diese Möglichkeit schon sehr lange an und habe gute Erfahrungen damit gemacht.




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Supervision für Mediator_innen...

...ist das neue Angebot von hartmanncoaching.

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Nach der ZMediatAusbV der Verordnung zum Mediations Gesetz, müssen Mediator_innen, die nach dem 01.09.2017 ausgebildet werden, mehrere Einzelsupervisionen im Anschluss an, von ihnen durchgeführte oder als Co-Mediator_innen mit durchgeführte Mediationen, vornehmen. Dabei sollen die Mediator_innen Gelegenheit erhalten, über ihre Arbeit zu reflektieren.

Weitere Informationen dazu
hier.



Selbstverständlich biete ich Supervisionen (Einzel- oder Gruppensupervisionen) auch für andere Menschen in beratenden oder sozialen Berufen.
Für Informationen dazu, rufen Sie mich an unter 0171-84 18 026 oder schrieben Sie mir eine
E-Mail.






Was ist ein "zertifizierter Mediator"?

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Seit 1. September 2017 gibt es den Titel "zertifizierter Mediator/zertifizierte Mediatorin", so kann sich jede/r ausgebildete Mediator/in bezeichnen, der/die entsprechend der Verordnung ZMediatAusbV die Ausbildung absolviert hat und nachweisen kann.

Der Verordnung nach kann ich mich seit 01.09.2017 "zertifizierter Mediator" nennen. Die Voraussetzungen nach § 7 der ZMediatAusbV liegen vor. Zertifizierte Mediator_innen müssen gem. § 3 Fortbildungen im Umfang von 40 Stunden im Zeitraum von vier Jahren nachweisen. Diese Zeitspanne beginnt mit Inkraftreten der Verordnung am 01.09.2017.

Was allgemein beklagt wird ist,

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Der Internationale Tag der Mediation am 18.06.2017...

... fand dieses Jahr im Rathaus Schöneberg statt.
Neben einem "Markt der Möglichkeiten" wurden verschiedene Workshops angeboten.Interessierte konnten sich so praxisbezogen informieren, was Mediation bieten kann.

In diesem Rahmen bot ich einen 45minütigen Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation an.
Der Workshop war mit ca. 35 Teilnehmer_innen erstaunlich gut besucht.
Ich war überrascht von diesem Andrang und gleichzeitig natürlich auch erfreut, dass GFK so viel Interesse findet.

Leider konnte dadurch aber auch das sehr interessante Gespräch mit den Teilnehmer_innen nicht in der Tiefe und Breite geführt werden, wie es wünschenswert gewesen wäre.

Dennoch konnten einige Fragen rund um GFK geklärt werden und so, hoffe ich, die Interessent_innen für eine weitere Beschäftigung mit der GFK zu einer einfühlsameren Kommunikation zu gelangen.

Ich danke allen Teilnehmer_innen an meinem Workshop für diese anregenden 45 Minuten.


Was ist eigentlich eine Mediation?

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Haben Sie sich das auch schon gefragt?
Ist Ihnen auch schon passiert, dass Sie Mediation und
Meditation verwechselt haben?

Ich will hier kurz erklären, was Mediation ist.

Zunächst aber möchte ich Ihnen gerne sagen, dass es nichts mit Meditation zu tun hat.
Das soll nun nicht gegen eine Meditation sprechen, aber das eine hat mit dem anderen eben nichts zu tun.
Wenn Sie die Geduld aufbringen, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen, dann gehe ich auch gerne noch einmal auf den Begriff Meditation ein.

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Mediatives Coaching und mediative Führung ...

Eine Zusammenfassung ist nur möglich, wenn Permalinks aktiviert sind.
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Gewaltfreie Kommunikation im Arbeitsalltag

Haben Sie sich heute schon über jemanden geärgert?

Ja? Sind Sie sicher, dass Sie die Situation adäquat erfasst haben?
Denn meist steckt hinter dem Ärger über andere der Ärger über sich selbst, weil man nich tseinen Bedürfnissen adäquat gehandelt hat.

Machen Sie einfach folgenden Test, dafür brauchen Sie ca. 10 Min. Zeit und Ruhe:
1. Rufen Sie sich die Situation noch einmal in Erinnerung. (Am Besten geht das, wenn Sie kurz die Augen schließen und sich die Situation vergegenwärtigen.)

2. Was genau "beobachten" Sie? (Beobachten meint: was hören, sehen, riechen, schmecken Sie?) Trennen Sie genau zwischen Beobachtung und Bewertung!

3. Was fühlen Sie bei der Beobachtung? (Fühlen meint: Echte Gefühle! Ich fühle mich nicht ernst genommen, ist z. B. kein "echtes" Gefühl. Aber ich fühle mich klein oder hilflos, wäre vielleicht ein adäquates Gefühl.)

4. Was bräuchten Sie, damit sie sich besser fühlen? (Aus Gefühlen erwachsen Bedürfnisse. Z. B. ich bräuchte mehr Zeit um mir Gedanken zu dem zu machen was gerade gesagt wurde/verlangt wurde.)

5. Formulieren Sie jetzt Ihr Bedürfnis als Bitte an ihr (imaginäres Gegenüber). Z. B. "Ich würde gerne nachher noch einmal mit Ihnen darüber reden. Lassen Sie mir ein bisschen Zeit zum nachdenken."

6. Können Sie jetzt eine Veränderung bei sich feststellen? Ja? Erleichterung, keine Verärgerung mehr? Das ist gut, denn jetzt haben Sie die Situation entsprechend Ihrem Bedürfnis gelöst. Auch wenn das Bedürfnis nicht erfüllt wurde, aber Sie haben es erkannt und das hilft Ihnen beim nächsten Mal in ähnlicher Situation weiter.

Merken Sie sich diese Schritte für die nächste Situation, versuchen Sie in der Situation Bewertung von Beobachtung zu trennen und spüren SIe Ihren Gefühlen bei der Beobachtung nach, so erkennen Sie ihr Bedürfnis und können es auch äußern.

Mit ein bisschen Übung geht das ganz gut und Sie müssen sich nicht mehr soviel über jemanden ärgern, denn meist ärgern Sie sich dabei über sich selbst und dabei geht es Ihnen nicht gut.

Wenn Sie den Test gemacht haben, würde ich mich über ein Feedback per E-Mail freuen.

Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme und ärgerfreie Zeit.

P.S.: Mehr zu Gewaltfreie Kommunikation sowie Übungen dazu lernen Sie auf dem eintägigen
Workshop: Gewaltfreie Kommunikation im Arbeitsalltag

Informationen über Mediation ...

... erhalten Sie beim nächsten kostenlosen Info-Abend Mediation am Dienstag, dem 07.09.2010.
Wenn Sie in einem aktuellen Konflikt stecken und keine Lösung in Sicht ist, kann Mediation Sie bei der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung unterstützen.

Wenn Sie ersteinmal genauer wissen wollen, wie eine Mediation abläuft und ob das für Sie richtig ist, dann besuchen Sie doch den
Info-Abend Mediation dort kann ich Ihre Fragen beantworten.

Bitte melden Sie sich per E-Mail info(at)hartmanncoaching(dot)de an.

Ich freue mich, Sie beim "Info-Abend Mediation" begrüßen zu können.

Konflikte lösen, statt sie auszusitzen ...

... das ist das Anliegen der Materialien, die die Hans-Böckler-Stiftung auf ihrer Website bereitstellt.

Konflikte, soviel ist klar, lassen sich eben nicht aussitzen. Sie haben die unangenehme Eigenschaft zu wachsen (zu eskalieren) und eine Eigendynamik zu entwickeln, die dazu führt, dass Konflikte nur noch um ihrer selbst willen ausgetragen werden und der Ausgangspunkt nicht mehr wahrgenommen wird.

Am Ende (auf der höchsten Eskalationsstufe) steht dann die "Vernichtung" des Gegners um jeden Preis, auch um den der "Selbstvernichtung".

Mobbing ist der Weg, der dabei gegangen wird.

Hier setzt die Hans-Böckler-Stiftung mit ihren Materialien an. Sie bietet mehrerer Materialien zum Thema, zum Download, an:

- Konfliktmanagement im Betrieb als Zukunftsaufgabe für die Interessenvertretung und Personalleitung
- Handlungshilfe: Erste Arbeitsschritte auf dem Weg zu einem Konfliktmanagement
- Checkliste: "45 Handlungen - was Mobber tun"
- Checkliste: Konfliktanalyse

Zeigt anhand von Praxisbeispielen was machbar ist:

- Sensibilisierung der Betriebsöffentlichkeit für das Thema "Mobbing und Konflikte"
- Konfliktmanagement in einer großen Non-Profit-Organisation

Und bietet eine Literatur- und eine Linkliste zum Thema an.

Die Materialien bieten eine gute Einstiegshilfe in das Thema und zeigen auf, was getan werden kann bzw. muss.

Der Weg allerdings von der Problemerkennung bis hin zu einem funktionierenden Konfliktmanagementsystem ist lang und nicht ganz einfach.

Denn auch hier gilt der Satz oder besser die Killerphrase:
"... haben wir bei uns nicht."

Häufig wird in Unternehmen das Vorhandensein von Konflikten ignoriert oder geleugnet, aus Angst, dass da was nach außen dringt, das das Image verschlechtert oder einfach, weil man nicht wahrhaben will, dass in der eigenen Umgebung, für die man auch noch verantwortlich ist, so etwas wie Mobbing passieren kann.
Vielfach aber auch sind es gerade Führungskräfte, die Mitarbeiter mobben. In diesen Fällen, wird sich kaum ein Mitarbeiter finden, der dagegen opponiert.

Aber selbst wenn in einem Unternehmen ein offener und kollegialer Führungsstil gepflogen wird, sind Konflikte unvermeidbar, da sie zum menschlichen Miteinander gehören.
Dies zu erkennen, ist bereits der erste Schritt hin zu einem institutionalisierten Konfliktmanagement.
Denn bereits die Erarbeitung macht das Thema in der Betriebsöffentlichkeit bekannter, die Mitarbeiter werden sensibilisiert und die Unternehmensführung zeigt damit, dass ihr das Wohlergehen der Mitarbeiter wichtig ist.

Konflikte rechtzeitig zu erkennen und zu lösen, hat aber auch eine ganz pragmatische, wirtschaftliche Seite:
Konflikte erzeugen Reibungsverluste, behindern die Geschäftsprozesse, verschlechtern das Betriebsklima, wirken sich auf die Qualität aus und verursachen Kosten.

Deshalb ist es wichtig, dass sich Unternehmen mit einem Konfliktmanagement auseinandersetzen, auch wenn gilt:
"... haben wir bei uns nicht!"


Die Materialien der Hans-Böckler-Stiftung können Sie
hier kostenlos herunterladen.

Unterstützung bei der Gestaltung und Implementierung eines Konfliktmanagementsystems, bei der Qualifizierung betrieblicher Konflktberater, ein Mediation oder einfach ein Beratungsgespräch bietet Ihnen hartmanncaoching.de
rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail ich freue mich auf Sie.

Wenn Sie aktuellen Bedarf haben, stehe ich Ihnen auch via advzr zur Online-Beratung zur Verfügung.