TrauerMediation

TrauerMediation kann helfen...

... ungelöste Konflikte zwischen Verstorbenen und Hinterbliebenen zu klären.
Üblicherweise wird Mediation zwischen anwesenden Konfliktparteien wie Lebenspartner, Eheleute, Familienmitglieder, Freunden oder Geschäftspartnern etc. als wirksame Konfliktlösungsstrategie eingesetzt. Sie kann auch, zwischen einer anwesenden und einer abwe-senden Konfliktpartei zur Konfliktlösung eingesetzt werden.
Diese Form der Mediation ist als
Stellvertretermediation bekannt. Mediator*innen nehmen dabei stellvertretend für die abwesende Konfliktpartei, in bestimmten Phasen der Mediation, an der Mediation als "Stellvertreter" teil.

Diese Form der Mediation kann auch bei der Trauerarbeit unterstützend eingesetzt werden.
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Die TrauerMedition vereinigt die Trauerbegleitung mit der bewussten Aussöhnung mit dem Schmerz und dem Verlust.

Trauerarbeit ist sehr häufig nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Leid und dem Schmerz die die Hinterbliebenen zu ertragen haben.
Vielfach bedeutet der Tod eines Familienmitgliedes oder eines nahen Verwandten oder von befreundeten Menschen auch den
Verlust


der Möglichkeit, einen Streit beizulegen, einen Konflikt zu lösen oder die erfahrenen Verletzungen zu heilen
.

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Die TrauerMediation hat bei der Verarbeitung ungelöster Konflikte mit der verstorbenen Person, eine wichtige Funktion,
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weil sie für die Konfliktlösung ein sehr gutes und bewährtes Verfahren ist, kann sie für offene Konflikte nach dem Tod einer der Konfliktpartien konstruktiv eingesetzt werden.
So ist es möglich, die Interventionsmöglichkeiten der Mediation in die Trauerarbeit einzubeziehen, damit eine Konfliktlösung, eine Streitbeilegung auch dann gelingen kann, wenn die eine Konfliktpartei durch den Tod abwesend ist und nicht mehr persönlich präsent sein kann.
Vielleicht wurde eine direkte Aussöhnung zu Lebzeiten des verstorbenen Menschen "auf die lange Bank" geschoben (Wir müssten mal miteinander reden!) und nun da sie scheinbar nicht mehr möglich ist, wird dies auch als Trauma erlebt. Im familiären Umfeld ist das sehr oft anzutreffen. Die Hinterbliebenen leiden so gleich doppelt und erleben nun nicht nur den Verlust als tiefen Einschnitt sondern auch als "persönliche Schuld", als Versagen im Umgang mit dem Verstorbenen. Das geht einher mit Selbstvorwürfen und Wut, bis hin zu selbstverletzenden oder zerstörerischen Verhaltensweisen.

Daher ist die Aussöhnung mit dem Leid und dem Schmerz auch eine Möglichkeit sich selbst und dem Verstorbenen zu vergeben und zu verzeihen.

Diese Form der Mediation erfordert neben der zusätzlichen Fortbildung zur Stellvertretermediation auch fundierte Erfahrung in der Durchführung dieser Form der Mediation. Dass darüberhinaus umfassende und tief gehende Kenntnisse und Erfahrungen in der Mediation vorhanden sein müssen, versteht sich von selbst.
Wenn Sie für sich oder jemanden aus dem Freundeskreis, der Verwandtschaft oder aus dem Arbeitszusammenhang mehr zur
TrauerMediation erfahren möchten, sprechen Sie mich telefonisch oder per eMail an. Gerne erkläre ich Ihnen, wie eine TrauerMediation abläuft.




Fotos: Alter Matthäus Kirchhof, Berlin, Schöneberg © by hartmanncoaching, Berlin